16.01.2019 11:03
SK Rapid, eBundesliga, eSports, Teamfinale

Im zweiten Anlauf zum ersten Meistertitel

Am Samstag, den 19. Jänner, kommt es zum großen FIFA-Showdown im Studio 44. Das eBundesliga-Teamfinale ruft alle Bundesligisten zusammen um sich den Titel des „eBundesliga Meisters“ auszuspielen. Mittendrin statt nur dabei ist auch unser sechsköpfiger grün-weißer eBundesliga-Kader, welcher sich bereits seit Wochen intensiv auf diesen Finaltag vorbereitet. Den hohen Stellenwert des eSports unterstreicht die Tatsache, dass Sky Sport Austria HD den Finaltag live und frei empfangbar ab 15 Uhr im TV überträgt. Neben dem Liveeinstieg von Sky versorgen wir euch wie gewohnt mit den wichtigsten Informationen über den gesamten Finaltag auf unseren Social-Media-Kanälen.

 

Für drei unserer sechs Schützlinge ist es die Premiere bei einem solch großen eSports-Event. Die Marschrichtung ist dennoch klar: „Das Ziel ist natürlich der Meistertitel. Mit diesem Vorhaben werden wir auch am Samstag ins Turnier starten“, so Felix Autrieth, einer von fünf Spielern, welcher sich beim eBundesliga-Klubevent für den grün-weißen eBundesliga-Kader qualifiziert hat. Um dieses Vorhaben auch in die Tat umsetzen zu können, ist eine optimale und spezielle Turniervorbereitung erforderlich: „Das Training in den letzten Wochen war sehr spezifisch und auf den Finaltag ausgerichtet. Es wurde vermehrt im 85er Modus gespielt, um ein noch besseres Gefühl für die Spieler zu bekommen. Taktische als auch spielerische Feinheiten kamen dabei allerdings nicht zu kurz“, gewährt uns Debütant Rafael Doja einen kleinen Einblick in seinen persönlichen Trainingsplan. Wie das Erfolgsrezept für den Finaltag aussehen könnte, weiß Emrullah Demirci: „Im Prinzip ist es dieselbe Faustregel wie bei einem realen Fußballspiel. In der Defensiv kompakt und sicher stehen und vorne die Chancenverwertung so hoch wie möglich halten.“

„Der eBundesliga-Meistertitel gehört nach Hütteldorf“

Der fünffache österreichische und sechsfache deutsche Meister, Mario Viska, soll auch heuer wieder mit all seiner Routine dem jungen grün-weißen Team Unterstützung leisten: „Die Vorfreude ist natürlich schon riesengroß. Mit meiner Erfahrung werde ich versuchen, die Nervosität unserer Debütanten in den Griff zu bekommen, sodass auch jeder einzelne von der ersten Partie an auf seinem höchsten Level spielen kann. Unser Mindestziel ist eine Rangverbesserung im Vergleich zum Vorjahr. Die Top-3 sind realistisch und mit etwas Spielglück und konstant guten Leistungen ist aufjedenfall auch der Titel möglich.“ Ähnlich optimistisch zeigt sich auch unser Vorjahresfinalist Alex Kukolja: „Wir haben eine optimale Balance aus jungen und erfahrenen Spielern, das könnte zum Vorteil werden. Der eBundesliga-Meistertitel gehört nach Hütteldorf. Ganz nach unserem Leitbild gemeinsam, kämpfen und siegen, werden wir am Samstag alles versuchen, um die bestmögliche Leistung abzurufen und am Ende als Meister hervorzugehen.“

Vergangene Woche fand bereits die Qualifikation zur FIFA eClub World Cup 2019 statt, Mario Viska und Kevin Iber waren dabei für den SK Rapid im Einsatz und erreichten in einer Gruppe von 12 Mannschaften den starken fünften Platz. „Ich bin sehr stolz und zugleich dankbar, dass mein Teamkollege und ich den SK Rapid bei diesem internationalen Turnier vertreten durften. Es war eine unglaubliche Erfahrung für mich, da es mein erstes Turnier auf einem solch hohen Niveau war“, schildert Kevin Iber seine Eindrücke nach dem World Cup.

 

SK Rapid eSports-Kader

Der Teamfinaltag bietet zugleich auch jedem Spieler ein besonderes „Zuckerl“, denn die besten Spieler eines Teams sowie die besten vier zweitplatzierten aller Mannschaften duellieren sich am 2. Februar dann um den „eBundesliga Meistertitel“ im Einzel. Am Samstag wird dennoch der Teamerfolg im Vordergrund stehen, die Qualifikationsmöglichkeit für das Einzelfinale sollte aber jedem Spieler noch einmal eine zusätzliche Motivation verleihen.

Der Spielmodus
Aus den sechs Kaderspielern kann für jede Runde eine „Startaufstellung“ bestehend aus fünf Personen ausgewählt werden, welche in fünf Einzelduellen gegen den Kader des Gegners antreten. In elf Runden treten die 12 Teams gegeneinander an. Nach jeder gespielten Runde werden die Punkte sowie das Torverhältnis von allen Spielern einer Mannschaft addiert und in einer Tabelle zusammengefasst. Das Team mit den meisten Punkten nach diesen elf Runden, darf sich zum österreichischen Meister küren.

eBundesliga-Finale im Studio 44
Samstag, 19. Jänner
Einlass: 11:25 Uhr
Beginn: 12:00 Uhr